Sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Pohl®
den Körper wahrnehmen, den Schmerz lindern

Viele Menschen leiden heute an chronischen, psychosomatischen Schmerzen. Schmerzen wie Herzbeschwerden und Atemstörungen, Fehlhaltungen bis hin zu Panikattacken und Burnout-Erscheinungen. Leider geschieht es oft, dass kein organmedizinischer Befund festgestellt werden kann. Sätze wie „Sie haben nichts!“, „Das ist alles nur psychosomatisch!“ lässt die Patienten verzweifeln.

Die Sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Pohl® ist eine effektive, manuelle Schmerztherapie zur Behandlung von chronischen, körperlichen Beschwerden. Dr. Helga Pohl war selbst Betroffene und fand heraus, dass es bei all die­sen Leiden sehr wohl körperliche Befunde gibt. Verantwortlich sind Dauerkontraktionen in Muskulatur und Bindegewebe, die sich durch körperliche Ver­letzungen, Traumen, Belastungen oder Angewohnheiten gebildet haben. Die Symptome können sein:

  • Chronische Schmerzen wie Schmerzen im Rücken, Kopf, Hals und Nacken sowie Hüfte, Bauch, Arme und Schulter
  • Funktionelle Erkrankungen wie Magenprobleme, Herzbeschwerden, Schmerzen im Unterbauch und in der Blase, Schwindel, Atemstörungen, Stimmprobleme und Sprechstörungen, Tinnitus oder Schluckbeschwerden
  • Bewegungsstörungen wie Fehlhaltungen und Bewegungseinschränkungen, Versteifungen im Bewegungsapparat und Skoliose
  • Ängste und Depressionen wie Panikattacken, Phobien, Erschöpfung und Burnout

Anwendung von vier Verfahren

Bei dieser einzigartigen Form der Schmerztherapie greifen vier manuelle Verfahren ineinander: Die Pandiculations-Methode nach Thomas Hanna (Hanna Somatics) mit Hilfe von natürlichem Biofeedback. Die Triggerpunkt-Therapie oder Myogelosenbehandlung, bei der Ort des Schmerzes und Ort der Behandlung von einander abweichen können. Weiters die Behandlung des Bindegewebes, der Haut und Unterhaut und sensomotorische Übungen.

Körper bewusst trainieren

Den eigenen Körper, die Muskulatur und Bewegung bewusst zu spüren, ist eine wichtige Gabe, die der Mensch von Zeit zu Zeit wieder neu erlernen muss. Somit ist das Training des eigenen Körperbewusstseins ein wichtiger Bestandteil und begleitet die Behandlung von Anfang bis Ende. Der Patient lernt, wie er unbewusste Anspannungen bei Alltagsbewegungen, die die Bewegung einschränken und Schmerzen hervorrufen, vermeiden kann. Denn die ständigen Beschwerden sind nicht etwas, was der Patient hat, sondern etwas, was er unbewusst tut.